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Ein Traum wird wahr: Für Deutschland bei der Triathlon-EM 🇩🇪



Zwei Ziele, ein Weg – mein Sommer 2026

Manchmal läuft es einfach. Es gibt diese Momente, in denen sich Dinge fügen – und genau so hat sich der Start in meine Saison 2026 angefühlt. Die Nominierung für die Triathlon-Europameisterschaft auf der Langdistanz in Almere hat mich riesig gefreut. Aber der Weg dorthin ist dieses Jahr anders. Denn 2026 hat für mich nicht nur ein großes Ziel, sondern gleich zwei.


🇩🇪 Auf dem Weg in die Nationalmannschaft

Der Weg in die Altersklassen-Nationalmannschaft ist klar geregelt. Leistungen zeigen, Wettkämpfe machen, sich über Ergebnisse empfehlen. Genau das habe ich in den letzten 24 Monaten gemacht.

Umso mehr bedeutet mir die Nominierung für meine AK 55. Nicht, weil da irgendwo mein Name auf einer Liste steht – sondern weil ich weiß, was alles dahintersteckt. Training, Verzicht, sozial nicht immer kompatibel – viele Stunden allein.

Und genau das motiviert mich jetzt umso mehr für das, was kommt.


Teil 1: Schwimmen – Deutsche Mastersmeisterschaften (17.–19.07.2026)

Im Juli steht für mich erstmal etwas an, das im Triathlon oft zu kurz kommt: reines Schwimmen. Bei den Deutschen Mastersmeisterschaften will ich über 50 m und 100 m Rücken nicht nur mitschwimmen – ich will um Medaillen kämpfen.

Der Fokus bis dahin ist klar: Grundlage schaffen. Viel Wasserzeit, viele ruhige Kilometer. Parallel dazu laufen viele Rad- und Laufeinheiten weiter.

Ab Anfang Juni kommt dann die zweite Komponente dazu: Schnelligkeit. Kurze, intensive Serien, saubere Technik bei Tempo. Genau das, was am Ende den Unterschied im Wettkampf macht.


Teil 2: Triathlon – EM Langdistanz Almere (12.09.2026)

Nach dem Schwimmhöhepunkt geht der Blick direkt weiter Richtung September. Almere. 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad, 42,2 km Laufen.

Die Vorbereitung dafür läuft im Prinzip die ganze Zeit mit. Viel Umfang, viele Stunden, Schritt für Schritt den Körper an die Belastung gewöhnen.

Ich will nicht einfach nur durchkommen. Ich will vorbereitet sein. Ruhig am Start stehen und wissen: Die Arbeit ist gemacht.


Wettkämpfe aus dem Training heraus

Auf dem Weg dorthin, auch schon vor den Schwimmmeisterschaften nehme ich noch einige Triathlon-Rennen mit – ohne großes Tapering, direkt aus dem Training:

  • Brettmühlenteich

  • Moritzburg

  • Leipzig

  • Muldental

Für mich sind das keine „A-Wettkämpfe“, sondern Trainingsbausteine. Belastung testen, Verpflegung ausprobieren, Abläufe festigen.


Mein Fokus im Training

Wenn ich es runterbreche:

  • Bis Juli: Grundlage (10-16 Stunden/Woche Training) + gezielte Schnelligkeit im Schwimmen und Fokusieren auf das Rückenschwimmen

  • Danach: voller Fokus auf die Langdistanz (bist zu 18h/Woche Training)

  • Dazwischen: Wettkämpfe als Training


Was mir als Trainer wichtig ist

Und hier kommt auch ganz klar meine Trainer-Seite durch.

Die Grundlage ist das Entscheidende. Die langen und langsamen Einheiten sind kein „Beiwerk“, sondern das Fundament. Genau hier werden die entscheidenden Anpassungen gesetzt.

Viele machen den Fehler, diese Einheiten zu schnell zu laufen oder zu fahren. Das bringt dich aber nicht weiter – im Gegenteil, es wirft dich eher zurück . Du nimmst dir die Möglichkeit, wirklich besser zu werden.

Der Körper entwickelt sich am besten, wenn die Belastung kontrolliert gesteigert wird und auch ausreichend Zeit zur Anpassung bekommt.

Deshalb gilt für mich ganz klar:

Lang und langsam heißt wirklich lang und langsam.

Ohne Ego. Ohne auf die Uhr zu schauen.

Die Qualität kommt später.

Zwei Ziele, ein Weg. Und genau das macht den Reiz aus.


Ich freue mich auf alles, was kommt.

Sportliche Grüße


Euer Dirk „Pushman“ Püschmann 



 
 
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